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Schritt in die Selbständigkeit
Tatkräftig unterstützt von seiner Gattin, entschloss
sich Paul Preisig trotz schwieriger Wirtschaftslage für die
Selbständigkeit. Mit Hauptsitz in Stein und Zweigniederlassung
in Teufen wurde 1945 die Gründung eines eigenen Baugeschäftes
für Hoch- und Tiefbau gewagt, in dem Esther Preisig ab Beginn
für den administrativen Bereich zuständig war. Geschäftssitz
der jungen Firma war die von Hans Marugg erworbene Filiale Stein,
bestehend aus dem Wohnhaus Schachen 62 mit Schmiede und zwei Remisen.
Als Zweimann-Betrieb mit einem Jeep samt Anhänger nahm hier
eine geschäftliche Tätigkeit ihren Anfang, die sich rasch
erweitern sollte. Noch im Gründungsjahr wurde der Bau eines
6-Familienhauses in der Bündt, Teufen, in Angriff genommen,
das in der Folge bis 1974 die Büros des Unternehmens beherbergte.
Freudiges Ereignis auf familiärer Ebene war die ebenfalls im
Gründungsjahr erfolgende Geburt von Stammhalter Paul, dem jetzigen
Firmenleiter. Im Jahre 1946 erblickte mit Monika seine Schwester
das Licht der Welt.
Zügige Aufwärtsentwicklung
Eine Reihe von Bauvorhaben und innerbetrieblichen Verbesserungen
markierte in den folgenden Jahren eine zügige Aufwärtsentwicklung,
die dem jungen Unternehmer-Ehepaar einen ständigen Grosseinsatz
abverlangte. 1950 erfolgte der Bau des ersten eigentlichen Magazins
in Stein. 1952 -1954 wurden im St. Galler Rheintal rund 120 Kilometer
Güterstrassen erstellt, die zugleich den Auftakt zu den ab
1955 erfolgenden Strassenbauarbeiten bedeuteten. Bereits am 20.
Dezember 1956 wurde die Einzelfirma in die Paul Preisig AG mit Hauptsitz
in Teufen und Zweigniederlassung in Stein aus der Taufe gehoben.
Strassenbau
1957 erfolgte die Eingabe erster Offerten für Strassenbauarbeiten
rund um den Kraftwerkbau im Averstal GR. Gleichen Jahres kam es
zur Gründung von Zweigniederlassungen in Oberriet SG (Bau eines
Magazins) und in Trimmis GR. 1958/59 wurden im bündnerischen
Averstal tatsächlich auch Strassenbau-Arbeiten ausgeführt,
was der Firma ein Auftragsvolumen von rund 500'000 Franken sicherte
und gleichzeitig 100'000 Franken in neue Maschinen investieren liess.
Die Zufriedenheit der Auftraggeber über die erbrachten Leistungen
führte ab 1960 zu neuen Strassenbau-Aufträgen im Kanton
Graubünden.
Weitere grössere Einsätze und betriebliche Veränderungen
seien nachfolgend stichwortartig aufgelistet:
- 1959: Umbau der Gmündentobelbrücke, Gründung
der Zweigniederlassung Herisau, Industrie-Hochbau Huber &
Suhner, Herisau
- 1960: Kauf der Liegenschaft "Paradiesli", Stein (Wohnhaus,
Unterkünfte für Saisonarbeiter, Lagerplatz), Werkstattbrand
in Stein
- 1961: Abbruch Magazin Marugg und Neubau in Stein
- 1962: Erwerb Liegenschaft Mühlehof 14 in Herisau (Wohnhaus
mit Schreinerei)
- 1963-1967: Tausch des Grundstückes in Trimmis GR gegen
Land in Landquart, etappenweiser Bau des Werkhofes Landquart,
wobei die Verlegung der Zweigniederlassung von Trimmis nach Landquart
bereits 1964 vollzogen wurde.
- 1970: Dachstockbrand im "Paradiesli", Stein, Wiederaufbau
mit veränderter Dachform,
- 1973: Vollendung der Umfahrung Teufen und festliche Einweihung
des grossen Strassenbauwerks. (Weiter)
Firma

Bauunternehmung

Ingenieurbüro

Firmengeschichte

 Im
Appenzellerland Fuss gefasst

 Schritt
in die Selbständigkeit

 Die
Zukunft liegt in der Tiefe

 Neugründung
Preisig AG

Jobs

Kontakt
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links: Paul Preisig als selbständiger Baumeister. Bau des 6-Familienhauses
"Bündt", Teufen
rechts: Ehefrau Esther mit dem Kindern Monika und Paul

1952-1954: Bau von 120 km Güterstrassen im St.Galler-Rheintal.
Als Transportmittel diente die Feldbahn.
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